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Regionale Verwundbarkeit

Wie verwundbar ist die Region in Zeiten des Klimawandels?
Hochwasserschieber, ecolo

Wie verwundbar eine Region durch den Klimawandel ist, hängt zum einen davon ab, wie stark die möglichen Auswirkungen durch den Klimawandel sind. Zum anderen ist von Bedeutung, ob die Gesellschaft in der Lage ist, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen.

Beides ist im Rahmen der Verwundbarkeitsanalyse für die Metropolregion Bremen-Oldenburg untersucht worden. Die Ergebnisse zeigen, welche Handlungsbereiche gefährdet sind und wo es Anpassungsbedarfe gibt. Damit stellt die Verwundbarkeitsanalyse eine Grundlage für die Entwicklung einer regionalen Anpassungsstrategie dar.

Eine Zusammenfassung der sektoralen Verwundbarkeit finden Sie in unserem „kurz+bündig Nr. 4“. Die ausführliche Analyse lässt sich im Werkstattbericht Nr. 11nachlesen.

Darüber hinaus sind die Verwundbarkeiten der Cluster Ernährung, Hafen/ Logistik und Energie sowie von Politik und Verwaltung untersucht worden und stehen als Kurzfassung zum Download bereit. Ausführliche Analysen stehen Ihnen weiterhin für die Fisch-, Milch- und Fleischwirtschaft zur Verfügung.

Das aus den drei Elementen "Informationssystem zur regionalen Verwundbarkeit", "Business Climate Adaptation Wizard" und "Best-Practice-Sammlung" bestehende "Regionale Informationssystem Klimaanpassung (RISKA)" bündelt die vorhandenen Informationen zu den Folgen des Klimawandels in der Metropolregion Bremen-Oldenburg und die daraus resultierenden Anpassungserfordernisse.

In einer zehnteiligen Filmreihe zeigen wir anschauliche Beispiele der Verwundbarkeiten und Anpassungsmöglichkeiten in der Region.

Ergebnisse im Überblick:

  • Der Klimawandel in der Metropolregion wird voraussichtlich mittelfristig (bis 2050) beherrschbar sein.

  • Besonders verwundbar sind der Küstenschutz sowie der Naturschutz.

  • In der Hafenwirtschaft weisen vor allem die Kritischen Infrastrukturen, wie Straßen, Eisenbahnen und Wasserstraßen, eine mittlere bis hohe Verwundbarkeit auf.

  • In der Energiewirtschaft liegen besondere Verwundbarkeiten in der Biomasseerzeugung für die energetische Nutzung sowie im Bereich der Stromversorgung bei steigendem Anteil der erneuerbaren Energien vor.

  • Die Wertschöpfungsketten in der Ernährungswirtschaft sind insgesamt gering bis mittel verwundbar.

  • Im Bereich Politik/ Verwaltung ist vor allem die Abstimmung unterschiedlicher Institutionen und Sektoren untereinander verbesserungswürdig. Zudem müssen die Kommunen und die Bevölkerung besser einbezogen werden.

  • Die Verwundbarkeit kann sich erhöhen, wenn die hohe Schäden verursachenden Extremereignisse häufiger und gemeinsam auftreten.

  • Der Druck auf die Fläche wird insgesamt durch die notwendige Anpassung an den Klimawandel zunehmen, so dass Flächennutzungsansprüche zukünftig vermehrt abgewogen werden müssen.


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